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  • Fonds
  • Optionsscheine / Zertifikate

Erste Bank Erfahrungen & Test 2021

Sie suchen einen passenden Online-Broker? Dann ist dieser Beitrag genau das Richtige für Sie. In diesem Artikel werden Ihnen nämlich die wichtigsten Details über den Broker Erste Bank nähergebracht. Bei der Ersten Bank handelt es sich um eine der bekanntesten Banken in ganz Österreich. Es dreht sich um eine Bank, die sehr große Erfahrung mitbringt. Die Bank bietet aber nicht nur den üblichen Service an, sondern es wird auch das Produkt DirektDepot SDI angeboten. Dies war nicht von Anfang an der Fall. Am Anfang wurde das Broker-Produkt online unter der Marke Brokerjet angeboten.

Regulierung

Ein wichtiges Merkmal, das darauf hinweist, ob der Broker seriös ist, ist die Regulierung bei den Finanzaufsichtsbehörden. Hierfür ist die FSA, welche auch als Financial Services Authority betitelt wird, verantwortlich. Die Behörde hat die Aufgabe, dass er unlautere und fragwürdige Aktionen des Brokers vermeidet und ihn überwacht. Anhand der Regulierung kann erkannt werden, dass es sich bei dem Broker Erste Bank um einen sehr seriösen Anbieter handelt.

Handelsangebot

Das Handelsangebot der Erste Bank ist sehr facettenreich. Es kann zum einen auf die üblichen Handelsprodukte wie Anleihen, Fonds, ETFs und Aktien geboten werden. Zum anderen kann auch mit Zertifikaten und Optionsscheinen gehandelt werden. Es muss jedoch beachtet werden, dass sich reine Trading-Finanzprodukte wie CFDs und Forex nicht im Handelsangebot Erste Bank befinden. Allerdings kann natürlich außerbörslich gehandelt werden. Momentan stehen auch 46 Börsenplätze zur Verfügung.

Gebühren

Bei den Sparkassen in Österreich kann von günstigeren Konditionen für die Wertpapierdepots profitieren. In diesem Zusammenhang sollte aber am besten bei der Sparkasse vor Ort nachgefragt werden, ob vergünstigte Konditionen bereitgestellt werden. Bei der Erste Bank müssen pro Depot mindestens 4,61 Euro p. a. pro Position entrichtet werden. Für die Sammelverwahrung müssen pro Depot mindestens 18,43 Euro oder 0,2792568 Prozent p. a. bezahlt werden. Sollten Wertpapiere im Ausland verwahrt werden, muss hierfür ein Zinssatz von 0,6346752 Prozent p. a. entrichtet werden. Es muss allerdings beachtet werden, dass nur dann Kosten verrechnet werden, wenn das Depot Wertpapiere führt. Die Kunden und Kundinnen sollten auch beachten, dass auch das Verrechnungskonto beim Depot bei diesem Broker kostenpflichtig ist.

Allerdings kann natürlich auch ein bereits vorhandenes Konto als Verrechnungskonto benutzt werden. Die Kontogebühr für ein Verrechnungskonto beträgt 33,08 Euro. Die Verrechnung der Gebühren erfolgt jedes Quartal. Dies bedeutet, es ergeben sich pro Quartal 8,27 Euro an Gebühren für das Verrechnungskonto. Des Weiteren fallen auch Ordergebühren an. Diese sind meist die Addition von fremden und eigenen Gebühren. Die Ordergebühr beträgt mindestens 7,95 Euro, jedoch 0,22 Prozent. Es spielt keine Rolle, welche Börse benutzt wird, es liegt immer die gleiche Höhe vor. Jeder, der ein Vieltrader ist, kann auf eine verminderte eigene Ordergebühr zurückgreifen. Diese beträgt 0,17 Prozent, jedoch mindestens fünf Euro. Sollten Wertpapiere in einer anderen Währung gekauft werden, muss zusätzlich noch eine Devisenprovision bezahlt werden. Letztlich müssen auch noch fremde Spesen entrichtet werden. Diese sind jedoch unterschiedlich hoch und hängen davon ab, an welcher Börse das Wertpapier gekauft worden ist. Eine Dividendengebühr ist bei der Erste Bank nicht zu entrichten. Außerdem muss beachtet werden, dass keine ETF-Sparpläne angeboten werden. Dafür gibt es jedoch Fonds-Sparpläne. Das Fondssparen ist monatlich ab 50 Euro möglich.

Service & Support

Der Hauptsitz von der Erste Bank ist in Wien zu finden. Der Kundenservice kann 24 Stunden pro Tag erreicht werden. Der Kundenservice ist als sehr zuvorkommend und freundlich zu bewerten. Allerdings ist dies natürlich immer von dem jeweiligen Mitarbeiter oder der jeweiligen Mitarbeiterin sowie von der Filiale abhängig. Jeder, der nicht direkt in die Filiale gehen möchte, kann auch die Hotline anrufen. Diese ist, wie bereits erwähnt, sieben Tage die Woche rund um die Uhr erreichbar. Es kann auch eine Beratung in einer Fremdsprache verlangt werden. Es stehen neun verschiedene Sprachen zur Verfügung. Unter anderem kann auf Ungarisch, Tschechisch, Türkisch oder Russisch diskutiert werden. Dies stellt auch ausländischen Kunden und Kundinnen die Möglichkeit zur Verfügung, dass alle relevanten Probleme und Fragen geklärt werden können. Des Weiteren wird auch eine sogenannte Ombudsstelle angeboten. Diese stellt im Falle eines Konflikts eine unbürokratische und schnelle Hilfe zur Verfügung.

Handelsplattformen

Bei dem Online-Broker können die Kunden und Kundinnen zwischen zwei unterschiedlichen Handelsplattformen auswählen. Diese sind der WebTrader und der ProTrader. Auf der Handelsplattform kann mit Investmentfonds, Anleihen, ETFs, Optionsscheinen, Zertifikaten und Aktien gehandelt werden. Die Handelsplattformen sind sehr übersichtlich gestaltet und jeder, der sich ein bisschen damit beschäftigt, wird binnen kürzester Zeit Ahnung von der Handhabung damit haben.

Vorteile

  • österreichischer Online-Broker
  • viele Börsenplätze
  • sehr aufgeräumte Weboberfläche
  • alles aus einer Hand möglich
  • günstigere Konditionen für Selbstentscheider
  • günstigere Gebühren für Vieltrader

Nachteile

  • Devisenprovision
  • nicht günstige Ordergebühren, vor allem für die ausländische Verwahrung
  • hohe Depotgebühren für das reine Online-Depot

Unser Fazit

Grundsätzlich spricht der Broker Erste Bank all jene Kunden und Kundinnen an, die online günstig traden möchten und keine Beratung brauchen. Es muss beachtet werden, dass die Konditionen nicht die günstigsten sind. Dennoch sind sie in Ordnung. Die Depotgebühr beträgt 0,25 Prozent und ist aufgrund dessen auf einem sehr hohen Niveau zu finden. Darüber hinaus sollte unbedingt aufgepasst werden, wenn die Wertpapiere im Ausland gelagert oder auch geordert werden. In so einem Fall würden nämlich noch viel höhere Mindestdepotgebühren eintreten. Die Mindestgebühren liegen je Position bei 4,61 Euro. Die allgemeinen Mindestgebühren sind bei über 18 Euro zu finden. Sollte kein bestehendes Girokonto bei der Bank verfügbar sein, muss ein Verrechnungskonto angelegt und benutzt werden. In diesem Fall fallen noch mal über 30 Euro zusätzlich an Gebühren für dieses Konto an.

Ebenso muss beachtet werden, dass die Ordergebühr auf einem sehr hohen Niveau zu finden ist. Aufgrund dessen kann sich der Broker Erste Bank auch im Bezug auf die fremden Gebühren nicht mit den typischen Brokern messen. Allerdings ist dies wohl auch nicht das Ziel der Bank, denn es handelt sich in erster Linie immer noch um eine Filialbank, die nicht nur Online-Services anbietet. Jeder, der alles bei einer Bank haben möchte, kann mit dem Depot für Selbstentscheider die Kosten nach unten drücken. Jeder, der es möglichst günstig haben möchte, kann bei einem anderen Anbieter wohl wesentlich günstigere Konditionen finden.

Bedingungen
Für die Kontoeröffnung wird keine Mindesteinlage gefordert. Die Kundeneinlagen sind bis zu einer Höhe von 100.000 € einlagengesichert. Die erste Bank wird von der FMA reguliert.
Besonderheiten
Keine
Was uns gefällt
  • Steuereinfaches Depot
  • Umfangreiches Service Angebot
Kontogebühren p.a. 3,84 € pro Quartal
Keine Verrechnung im Quartal der Depoteröffnung & wenn während des gesamten Quartals kein Bestand am Depot ist.
Ordergebühren XETRA
0,22 % vom Auftrag (min. 7,95 €)
Ordergebühren International
0,22 % vom Auftrag (min. 7,95 €)
Preis-/Leistungsverzeichnis
Preis-/Leistungsverzeichnis
Handelbare Produkte
  • Forex
  • CFD
  • Aktien
  • ETF
  • Anleihen
  • Fonds
  • Optionsscheine / Zertifikate
  • Futures
Steuern
Österreichische KeSt. wird automatisch abgeführt.
Order-Arten
  • Limit
  • Trailing Orders
  • Stop loss/buy
  • Neuemissionen
Angebot Depot
  • Außerbörslicher Handel
  • ETF-Sparpläne
  • Fonds-Sparpläne
  • Realtimekurse
  • Orderbuchansicht
  • Analysen
Angebot Forex und CFD
  • Scalping
  • Hedging
  • MetaTrader 4
  • MetaTrader 5
ETF Sparpläne
ETF Sparpläne Nein
ETF Sparplan Kosten -
Mindestsparrate
Maximalsparrate
Monatlich
Zweimonatlich
Vierteljährlich
Halbjährlich
Jährlich
Ausführungstage im Monat -
Lastschrifteinzug von Drittkonten
Einzahlungsmöglichkeiten
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